Komplettsets On-Grid

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Günstige on-grid Solar Systeme von solarweasel.com – Bei der in Deutschland weit verbreiteten On-Grid Solaranlage oder auch netzgekoppelten Photovoltaikanlage, wird ein direkter Anschluss an das öffenltiche Stromnetz hergestellt. Dadurch hat der Anlagenbetreiber den Vorteil, dass dieser jederzeit auf die Versorgung des öffentlichen Netzes zurückgreifen kann. Außerdem wird bei einer On-Grid Anlage der Strom dezentral, also direkt beim Verbraucher erzeugt, womit hohe Transportverluste vermieden werden können, was wiederum positiv auf die Energiewende wirkt.

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Es gibt mehrere Möglichkeiten wie mit dem durch die Solaranlage erzeugtem Strom verfahren werden kann. Die in Deutschland und den meisten Industrieländern häufigste Methode ist es, den erzeugten Strom im eigenen Haushalt zu verwenden und den überschüssigen Strom in das öffentliche Stromnetz einzuspeisen. Für diesen Überschuss erhält der Verbraucher eine Vergütung nach EEG und kann je nach Eigenbedarf seine eigenen Stromkosten erheblich senken. In der Regel amortisiert sich eine On Grid Anlage nach nur wenigen Jahren und es ist möglich innerhalb von zwanig Jahren über zehntausend Euro zu sparen. Häufig ist dies ein großer Anzeiz zur Entscheidung über die Anschaffung einer neuen Photovoltaik Anlage. Doch auch die Nutzung eines Energiespeichers ist eine Variante, die man vorrangig in Gebieten mit instabiler Stromversorgung wiederfindet. Hier wird der überschüssige Solarstrom nicht nur in das öfffentliche Netz, sondern in einen Stromspeicher eingespeist um bei einem Ausfall der Stromversorgung ein gewisses Backup zur Verfügung zu haben. Einige On Grid Anlagen laufen mit dem Prinzip der Nulleinspeisung, bei der kein Strom in das Stromnetz eingespeist wird.

Der Unterschied zwischen einem PWM und einem MPPT Laderegler: Zunächst sollten wir die Funktion eines Ladreglers klären. Bei autarken Solaranlagen werden häufig sehr teure Stromspeicher (Akkumulatoren) verbaut, um den überschüssig erzeugten Strom zwischenzuspeichern, damit dieser auch bei einem Stromausfall oder in der Nacht abgerufen werden kann. Ein solcher Stromspeicher ist aber für Tiefenentladung oder Überladung sehr anfällig und könnte dadurch einen erheblichen Schaden erleiden. Damit der Verbraucher die Ladung der Batterie nicht selbst überwachen muss, werden automatisierte Laderegler verbaut. Diese regeln also den eingehenden Strom um die Stromspeicher zu schützen. Jede Solaranlage liefert je nach Stärke der Sonneneinstrahlung eine gewisse Spannung. Bei starker Sonneneinstrahlung, kann dies 18 V betragen. Eine verbaute Batterie benötigt allerdings eine Spannung von 12 V um diese zu laden. Der PWM Laderegler bricht die über die Module erzeugte Spannung nun auf die benötigten 12 V herunter, wobei hohe Verluste entstehen, da bei 18 V deutlich mehr Leistung (Watt) geliefert werden kann. Die maximale Leistung wird hierdurch somit stark eingeschränkt. Sobald die Batterie geladen ist, unterbricht der PWM Regler mehrmals pro Minute die Stromzufuhr um eine Überladung der Batterie zu vermeiden. Ein MPPT Laderegler (Multi Power Point Tracking), der in der Anschaffung deutlich teurer ist, überwacht die Leistung der Solarmodule und anstatt die Spannung einfach nur herunterzubrechen, wird diese auf die benötigte Batteriespannung umgewandelt. Diese Form der Laderegler ist deutlich effektiver als ein PWM Laderegler, jedoch lohnt sich ein MPPT Laderegler aufgrund der hohen Anschaffungskosten meist erst ab einer bestimmten Größe der Solaranlage.

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